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Rad am Ring 2026 – Die RSG in der Grünen Hölle

Wecker um vier – für eine legendäre Strecke

Am vergangenen Wochenende stand für einige Mitglieder der RSG Gelderland eines der
Saisonhighlights auf dem Programm: Rad am Ring.

Die legendäre Nordschleife des Nürburgrings trägt nicht ohne Grund den Beinamen „Grüne Hölle“ – wer sie einmal mit dem Rennrad gefahren ist,
versteht sofort warum. 

Der Sonntag begann früh. Sehr früh. Bereits um 4:00 Uhr klingelte der Wecker, damit wir pünktlich zur Streckenöffnung am Nürburgring sein konnten.

📍 VeranstaltungRad am Ring 2026
🚴 DisziplinTourenfahren Sportiv
🔁 Runden4
📏 Distanz104 km
⛰ Höhenmeter2.320 hm
🕖 Fahrzeitca. 7:30–13:00 Uhr
👥 TeilnehmerStefan (Samstag), Bastian, Lukas, Arndt, Norbert sowie zwei Radsportler aus Xanten

Stefan legt schon am Samstag vor

Während die meisten von uns erst am Sonntag anreisten, hatte Stefan bereits am Vortag eine beeindruckende Leistung abgeliefert: die 150-km-Distanz mit sechs Runden über Nordschleife und Hohe Acht – rund 156 Kilometer und fast 3.500 Höhenmeter. Eine starke Leistung!

Am Sonntag starteten wir beim Tourenfahren Sportiv, bei dem die Nordschleife zwischen 7:00 und 13:00 Uhr befahren werden kann. Neue Runden dürfen allerdings nur bis 11:30 Uhr begonnen werden – wer danach noch auf der Strecke ist, darf seine laufende Runde zu Ende fahren.

Aufgrund der Anreise und der Ausgabe der Startunterlagen kamen wir erst gegen 7:30 Uhr auf die Strecke. Bastian und Lukas hätten theoretisch noch eine fünfte Runde angehängt – hatten mit vier aber auch genug. Arndt und Norbert fehlte die Zeit knapp, wobei Arndt noch ein ganz eigenes Abenteuer erlebte: Auf der vierten Runde riss ihm die Kette, und er durfte die zweite Hälfte im Skoda-Teamwagen mitfahren –Kette reparieren lassen im Fahrerlager inklusive.

Mit dabei waren Bastian, der sich bereits einmal der gewaltigen Herausforderung eines 24-Stunden-Einzelstarts gestellt hatte, Lukas, vielen aus dem
RSG-Indoor-Cycling bekannt, Arndt, Norbert sowie zwei weitere Radsportler aus Alpen.

Zwischen Fuchsröhre und Hoher Acht

Direkt nach dem Start zeigt die Nordschleife ihren ganz eigenen Charakter. Es geht zunächst in rasanten Abfahrten – unter anderem durch die berühmte Fuchsröhre – hinunter, bevor die Strecke auf den Grand-Prix-Kurs führt. Kaum hat man eine schnelle Abfahrt genossen, wartet schon der nächste knackige Gegenanstieg. Genau dieser ständige Wechsel macht den Nürburgring so besonders und gleichzeitig so anspruchsvoll. Der absolute Höhepunkt jeder Runde ist die Auffahrt zur Hohen Acht.
Mit Rampen von bis zu 18 % Steigung verlangt sie selbst gut trainierten Fahrern alles ab.

Mindestens genauso viel Spaß bereiten aber die Abfahrten. Auf der breiten Grand-Prix-Strecke, komplett ohne Autoverkehr, kann man das Rennrad einmal richtig laufen lassen. In der Fuchsröhre wurden beeindruckende Geschwindigkeiten
erreicht: Lukas und Bastian hatten dort deutlich über 100 km/h auf dem Tacho.
Arndt und Norbert entschieden sich für eine defensivere Linie – schließlich soll der Spaß nicht auf Kosten der Sicherheit gehen.

Die Nordschleife ist ein Adrenalinstoß für jeden Geschwindigkeitsjunkie.
Ein Mitfahrer brachte es bei der Startnummernausgabe auf den Punkt: „Totale Freiheit – keine Autos, totaler Geschwindigkeitsrausch.“ Treffender lässt sich das Gefühl kaum beschreiben.

Gänsehaut garantiert

Die legendären Streckenabschnitte wie Fuchsröhre, Bergwerk, Karussell, Brünnchen oder die Hohe Acht sorgen jedes Mal für besondere Momente.
Dazu kommt die Atmosphäre: tausende Zuschauer, die Fahrer des laufenden 24-Stunden-Rennens und unzählige Rennradbegeisterte auf der Strecke.
Das ist schwer zu beschreiben – man muss es einfach selbst erlebt haben.

Fazit: Nächstes Jahr wieder

Müde Beine, viele Höhenmeter und unzählige Eindrücke – die Vorfreude auf das
nächste Jahr ist jetzt schon groß. Rad am Ring bleibt ein Pflichttermin.